
Wasserstrahlschneiden
"Gegensätze ziehen sich an" - dieses alte Sprichwort trifft spätestens ab jetzt auch bei der BLT-GmbH zu. Nachdem wir ja bekannterweise bereits seit 1990 mit dem Feuer - sprich Laserlicht arbeiten, freuen wir uns, jetzt unsere Produkte durch ein weiteres Fertigungsverfahren, dem
Wasserstrahlschneiden erweitern zu können.
Dieser auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnliche Schritt erscheint bei genauerer Betrachtung sehr logisch. Galten diese beiden "konkurrierenden" Fertigungsverfahren doch vor geraumer Zeit noch als schlecht kombinierbar, ergibt sich beim näheren Hinsehen eine einzigartige Synergie. Während der Laser nach wie vor seine altbekannten Vorteile bei den hochgenauen thermischen Verfahren ausspielt, kommt der Wasserstrahl bei Anwendungen zum Einsatz, bei denen eine thermische Beeinflussung des Werkstoffes und damit eine Gefügeveränderung unerwünscht ist, bzw. bei Werkstoffen und Materialstärken, die der Laser schlecht oder gar nicht mehr bearbeiten kann.
Produktbilder
Die einzelnen Verfahren im Vergleich: | | Wasserstrahlschneiden: |
Kalt geschnittene Kanten - wie sie beim Schneiden mit Wasserstrahl entstehen - sind gratfrei und ohne Gefügebeeinträchtigung.
 | | Plasmaschneiden: |
Die Wärmezufuhr beim Schneiden mit Laser-, Plasma- oder Brennschneideanlagen verändert das Gefüge: Die Randzone schmilzt auf und es kommt teilweise zur Gratbildung.
 | | Materialien: |
- Grenzenlose Werkstoffvielfalt bis zu einer Materialdicke von ca. 200 mm (abhängig von Qualität und Materialzusammensetzung)
- Metall, u. a. Edelstahl, Aluminium, Titan und Buntmetall
- Keramik, Glas und Panzerglas
- Stein, u. a. Granit und Marmor
- Faserverstärkte Kunststoffe, u. a. CFK, GFK
- Kunststoffe, u. a. Thermo- und Duroplaste
- Hart- und Weichschaumstoffe
- Dämm- und Isolierstoffe
- Sandwich- und Strukturwerkstoffe
- Holz, Papier und Pappe
- Dichtungsmaterialien, u. a. Gummi und Hartgewebe
 | | Kundennutzen: |
- Arbeitsbereich 3000 mm x 8000 mm
- 2 Schneidwerkzeuge mit hochpräzisen HPT-Schneidköpfen
- 2 CNC-gesteuerte Bohrspindeln zum Vorbohren von teuren Faserverbundstoffen und anderen Schichtwerkstoffen, ohne dass es zu Delaminationen kommt
- Kaltes Schneiden ohne thermische Beeinflussung
- Material sparende Fertigung auf Grund geringer Schnittbreite und Verschachtelung mehrerer Teile auf einer Platte
- Maximaler Materialausnutzungsgrad dank kleinster Teilabstände (teilweise gitterlos) und Teil-in-Teil-Fertigung
- Spannungsfreie Endprodukte dank minimaler Schnittkräfte
- Bezeichnung der Schneidteile durch das Wasserstrahlgravieren ist möglich
- Sichere Materialfixierung mittels mechanischem Spannsystem ermöglicht eine Fertigung hochgenauer Teile
 | | Anwendungsbereiche: |
Das Fertigungsverfahren Wasserstrahlschneiden findet Anwendung in den folgenden Bereichen:
- Glasindustrie
- Maschinen- und Apparatebau
- Schiffsbau
- Automobil- und Automobilzulieferindustrie
- Luft- und Raumfahrtindustrie
- Rüstungsindustrie
- Elektroindustrie
- Bauindustrie und Innenausbau
- Medizintechnik
- Verpackungs- und Papierindustrie
 | | Beispiele: |
Videos